MARTINA GEBHARDT Handcreme Kamille – neuer Versuch nach etlichen Jahren
Irgendwo in den Untiefen dieses Blogs habe ich diese Creme schon vorgestellt und fand sie BAH. BAHBAHBAH!
Da war ich jung. Weiterlesen…
Körperpflege
Irgendwo in den Untiefen dieses Blogs habe ich diese Creme schon vorgestellt und fand sie BAH. BAHBAHBAH!
Da war ich jung. Weiterlesen…
An und für sich ist das ein unsexy Produkt: Es riecht intensiv nach Sonnenblumenöl (bäh! ich hasse Sonneblumebrot, -kerne, -öl…) und hat als zweiten Bestandteil Calendula, auch bekannt als Ringelblume.
Bei dem Duft, jedenfalls was mich betrifft: Da hilft kein Demeter Siegel…
Als Körperöl ergo nur was für Hartgesottene. Ich habe es als Teil der Baby&Kids Serie zum Hintern abwischen gekauft. Ja, das klingt etwas, äh, harsch, aber tatsächlich ist ein probates Mittel für Babys Po.
Reinigung. Sanft, schonend, nachhaltig – und ohne die von mir verhassten feuchten Reinigungstücher. Küchenpapier, sagte die Hebamme, tut es hier und da auch… ansonsten gibt es schön weiche, trockene Papiertücher (so Kleenex-mässig, bloss besser und günstiger – mein Tipp zum Abschminken!) oder eben die Ökovariante mit Tuch (benötigt abkochen und trocknen – ob die Energiebilanz da besser ist?)
Wenn ich das so sagen darf: Für’n Arsch ist das Produkt nicht. Nur.
Es entfernt auch Augen-Make-up, das sonst nicht abgeht. Mit nichts anderem abging. Und dann tut es noch etwas: Es lässt die Augen nicht anschwellen. DAS, meine Lieben, ist das eigentliche Wunder – natürlich wird es individuell sein und bei der einen oder anderen doch zu Triefäuglein führen, aber bei mir: Nada.
Dabei bekomme ich schon bei der Sicht von Abschminkprodukten, die ölig sind, Triefaugen! Deshalb nutze ich keine wasserfeste Wimperntusche, da ich sie mit meinen üblichen Ökomittelchen nicht abbekomme.
Sehr sparsam im Gebrauch, kann ich mir dieses Öl durchaus auch als Solokünstler für hartnäckiges Make-up vorstellen, auch Camouflage oder sonstige wasserfeste Schweinereien.
Aber zunächst kommt’s auf Babys Wonnepo, auf das er so weich und heile bleiben möge wie eine Butterblume. Oder so.
Der Einwand mit dem “Boah, da kannste doch gleich ein billiges Küchenöl nehmen!” müsste ja nun kommen. Lasse ich NICHT gelten. Aus Gründen: Öle, die zu kosmetischen Zwecken verwendet werden, sind anders (besser) gereinigt als Lebensmittel, per gesetzlicher Vorgabe.
In der pseudo-seligen Zeit der Schwangerschaft hat das Wort “trockene” Haut mir so manche Ausrede beschert, mich mit überteuerten Produkten einzudecken und diese ausgiebig zu testen. Darunter diese Handcreme, die stolze zehn Euro für 50ml kostet.
Warum mitgenommen? Der Duft: klinisch sauber.
Warum gemocht? Die kühlende Wirkung.
Warum kein Nachkauf? Die geringe Pflege.
Trotzdem – eine schöne Creme. Gerade abends, wenn ich mit heißen und geschwollenen Händen herum laufe, empfinde ich die Creme als kühlend und angenehm. Die Pflegewirkung ist mehr als nur leicht – zumal ich regelrecht Schwielen auf den Fingerknöcheln habe. Sie kommen davon, dass ich mich beim aufstehen oder aufsitzen aufstützen muss. Das stolze Gewicht, das ich nun erreicht habe, lässt sich nicht mal eben aus einer Ecke in die andere hieven.
Gegen wirklich trockene Haut hat hingegen die grüne, pastöse Weleda Creme geholfen: Skinfood. Beim um7rum7aufräumen fiel sie mir wieder in die Hände, buchstäblich, also schmierte ich mir die auch noch drauf. Die Füßchen sicherheitshalber gleich mitbehandelt, erweist sich dieses Produkt als Sieger auf der ganzen Linie, vorausgesetzt man hat wirklich sehr trockene Haut. Und interessiert sich weder für Bio noch für Preise noch für Produkt-Sexiness.
Zurück zu Living Nature: Ich würde ja gerne mal wieder einiges benutzen, gerade die Gesichtspflege ist toll, aber die harschen Preissteigerungen lassen mich jedesmal vor dem Regal zögern. Eine Zeit lang war die Marke irgendwie total hipp – benutzt das eigentlich noch jemand? Ich schwöre nach wie vor auf das Gel gegen Pickel, aber das war es auch schon. Die Bodylotion für 33 Euro werde ich vermutlich auch nicht nachkaufen…
Warum viel Geld für ein teures Gesichtswaschgel ausgeben? Oder warum ein schlechtes Duschgel benutzen?
Zum Ende der Tube muss ich sagen, dass das ein schönes Produkt ist, dass ich statt meines üblichen Weleda Duschgels ausprobiert habe und statt zum Duschen fürs Gesicht genommen habe.
Zarter Schaum, zarter Duft, zarte Reinigung.
Es gibt auch eine Handcreme und eine Bodylotion, die ich nicht ausprobiert habe, weil ich die Lavera Texturen nicht gerne mag. Doch bei den Duschgels spreche ich gerne eine Empfehlung aus – für Mischhaut unbedingt geeignet.
Ich reinige damit übrigens mein mit konventionelles Makeup vollgeschmiertes Gesichtchen ab – erst Reinigungsmilch von Hauschka, dann dieses Duschgel.
Sauber.
Ich bin hocherfreut darüber, dass Dr. Hauschka nicht nur die Formulierung der Duschgel-Produkte überarbeitet hat, sondern auch die Verpackung. Es signalisiert mir dass es eine gewisse Hoffnung gibt, die Bodylotions bald ebenfalls in neuen Verpackungen zu sehen: Leichter, umweltfreundlicher, besser zu entleeren als die Glasflaschen (wer sich noch nie über einen fetten Rest der teuren Lotion in der Glasflasche geärgert, hebe einmal die Hand… keiner?!)
Ab Mitte Mai werden “die Neuen” auf den Markt kommen, und ich kann schon mal sagen: Mindestens eines der Produkte setzt neuen Maßstäbe – bislang als bestes Naturkosmetik-Duschgel ever… Von Duft, Konsistenz, Verpackung, Ergiebigkeit – Luxus pur. Nehme ich zum duschen und vor allem: Für’s Gesicht.
Die Duftrichtungen passen zu den Bodylotions – und mein absoluter Fave ist: Mandel. Nix mit Mandelbitter, was ich wirklich hasse, sondern weich, sanft, cremig, Babypopo…
Einzelne Rezension folgt – für mich auf alle Fälle die perfekte Gesichtsreinigung!